Die drei Vogonen

Folge 43: Die drei Vogonen und Uhuras Hintern

Sieben Tage, drei Vogonen

  • iOS 4.2.1 isr draußen
  • Das neue JMStV und seine Folgen
  • Neue Whistleblower-Plattformen

    42 Sekunden
  • Untangle hat seine gleichnamige Gateway- und Firewall-Software in der Version 8.0 veröffentlicht. Diese richtet sich an Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die mit geringem Aufwand ihre IT-Struktur absichern wollen.

    Microsoft hat angekündigt, der OpenStreetMap-Gemeinschaft hochaufgelöste Luftaufnahmen zur Verbesserung der freien Weltkarte zur Verfügung zu stellen sowie Tools zur leichteren Dateneingabe zu entwickeln. Der Gründer von OpenStreetMap, Steve Coast, wechselte zu Microsoft.

    Ein halbes Jahr nach der Freigabe von Ryzom unter einer freien Lizenz steht der einstige Primus unter den Mehrspieler-Rollenspielen nun auch in einer nativen Linux-Version bereit.

    Die Neuauflage des Buchs »Java ist auch eine Insel« steht auf der Seite des Verlages zur Online-Lektüre und zum Download bereit.

    Thera-Pi, eine freie Verwaltungssoftware für Reha-Zentren und Heilmittelpraxen, wurde jetzt in Version 1.0 der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Nach der erfolgreichen Aktion »Humble Indie Bundle«, bei der vor einem halben Jahr Independent-Spiele für Linux, Mac OS X und Windows zu einem frei wählbaren Preis angeboten wurden, steht nun offenbar eine zweite Auflage bevor.

    Deep Thought

    Die Vogonen sprechen mit Johannes über Weihnachten und seine Bräuche

    Brainsturm

    Die Vogonen diskutieren um den Terrorwahn in Deutschland.erändert haben.

    Mac – Janitor of Tales

    Ist der Hausmeister völlig vergoogled? Er berichtet nicht nur über sein neues HTC Desire Z sondern auch über den Google Chrome Web Store, den neuen Android Market und das kommende Google Maps 5.0.

    Retro-Trip

    Wolfgang zeigt den anderen Vogonen das Video von den 6 von der Müllabfuhr, worauf sich ein Rückblick zu den TV Serien der Kindheit der Vogonen anschließt.
    Was waren unsere Favoriten? Von Biene Maja bis Pinocchio ist alles dabei.

    Der pangalaktische Zocktipp

  • Pfitz: Carcassonne – welches vor kurzem ein Update bekommen hat und nun als Universal App für iPhone und iPad zur Verfügung steht.
  • Götz: Alien Swarm auf dem PC
  • Wolfgang: Reckless Racing HD
  • Marvins Tagebuch

  • Pfitz: iPhone gespräche brechen teilweis mitten im Gespräch ab und wenn man neu anruft kommt „diese Rufnummer ist uns nicht bekannt“ Bug vom iPhone o. Telekom? / iPad Sync mit zwei Rechnern – der eine Löscht Videos, die der Andere gesynct hat / Listenverwaltung in Twitter auf iPhone und iPad bzw. generell /Bahnfahren
  • Götz: iPhone-Korrektur-Schwachmatik, Twitternamen-Verwirrung und Lichterketten-Wirrwarr
  • Wolfgang: 2. Netzteil defekt, VGA Adapter ebenso und nun raucht das Wacom Intuos 3 auch noch ab
  • Tipp-O-Matik

    Tipp-O-Matik Special

    Die Vogonen empfehlen Weihnachtsgeschenke für Eure Liebsten:

    • Pfitz: (Hör)Bücher der Millenium Triologie von Stieg Larrson / Dominion Brettspielserie
    • Götz: Star Trek Titan und The Glif
    • Wolfgang: Crumpler Taschen / Gutscheine / Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg Hörbuch

    Das PfitzQuiz

    Dirk aus London ist der Gewinner des letzten Pfitzquiz. Wir gratulieren.

    Herz aus Gold

    The Book of Unwritten Tales von Thorsten W. für Wolfgang
    Zwei Glorreiche Halunken Blu-Ray von Michael für Pfitz
    Poster: Star Trek Crew von Christian für Götz
    Am Limit DVD von Sascha für Wolfgang
    Food Inc. von Panagiotis  für Wolfgang
    Loose Change 2 von Thorsten  für Wolfgang
    Race for the Galaxy von Sascha für Pfitz
    Quick Thunder 1 von Marcin für Pfitz
    Poster: Simpsons – Der Schrei von Christian für Götz
    Tron: Deluxe von Steffen für Wolfgang
    Simpsons Wandkalender von Peter für Mac

    Rohrpost

    Woher beziehen die Vogonen ihre Motivation zum Laufen?
    Spotify in Deutschland hören
    Verlosung des Flashbuchs
    Marc (nicht der Hausmeister) hat uns eine Email wg BeeJive und den fallen gelassenen ICQ-Support geschrieben.
    Retrobernd hat uns ein Päckchen mit einem kleinen Fresspacket, einer Geocoin für Pfitz und der schon lange versprochenen Erstausgabe von PCplayer geschickt.
    Taunide empfiehlt den Fitnessjunies der Vogonen Kinnect und hat uns auch noch einen Audiokommentar geschickt.
    Sven empfiehlt ein Windows-Tool zur Hörbucherstellung
    FatWookie hat uns auch einen Audiokommentar geschickt. Hört selbst! Außerdem empfiehlt er Videos bei YouTube zu OpenPandora, in denen regelmäßig Spiele-Empfehlungen vorgestellt werden.
    QWallyTy hat uns kurz geschrieben wie sehr uns mag und dass er Wolfgang zwei Geschenke per Amazon Wunschliste zukommen lassen hat.

    Kommentare

    62 Kommentare zu „Folge 43: Die drei Vogonen und Uhuras Hintern“

    1. Anonym

      Liebe Vogonen, Verschwörungswolfgang.

      hier ein Link für den Ungläubigen zur Bekehrung mit jeder Menge Spaß(Mythbusters).
      http://www.youtube.com/watch?v=jfk1WWth3Lc
      Über konstruktive Kritik in Richtung jeder Verschwörungstheorie wäre ich sehr dankbar.
      Gut recherchiert sicher ein super hinhörer für den Podcast.

      Macht weiter so. Spitzen Podcast

      P.S.:
      Ein paar Links zu Vorträgen von Harald Lesch hätte ich noch um Wolfgang auf die Palme zu bringen.

    2. Silbergibbon

      Liebe Vogonen, Verschwörungswolfgang.

      hier ein Link für den Ungläubigen zur Bekehrung mit jeder Menge Spaß(Mythbusters).
      http://www.youtube.com/watch?v=jfk1WWth3Lc
      Über konstruktive Kritik in Richtung jeder Verschwörungstheorie wäre ich sehr dankbar.
      Gut recherchiert sicher ein super hinhörer für den Podcast.

      Macht weiter so. Spitzen Podcast

      P.S.:
      Ein paar Links zu Vorträgen von Harald Lesch hätte ich noch um Wolfgang auf die Palme zu bringen.

    3. Anonym

      Als adäquater Ersatz kann ich Galactic Civilizations II – Ultimate Edition empfehlen.
      Absolut Suchterzeugend.

    4. Silbergibbon

      Als adäquater Ersatz kann ich Galactic Civilizations II – Ultimate Edition empfehlen.
      Absolut Suchterzeugend.

    5. Anonym

      Heeey der Gibbon is wieder da… 😀

      Ich kann nur wiederholen was ich schon auf Twitter geschrieben hatte.. die 42 und die 43 Haben mir meine Fahrt nach Wien dermassen versüsst das ich fasst schon bedauert habe als schließlich die grauen Lichter der Großstadt vor meinen Augen auftauchten..

      So eine Fahrt durch verschneite Deutschland wird durch die Vogonen doch erst richtig schön. Zum Glück blieben mir pirattes Abenteuer erspart.

      Zurück aus Wien fand ich mein HTC Wildfire mit Android zuhause vor und konnte mit der Hilfe einiger Vogonenhörer schon etliche Perlen für das Gerät entdecken, allerdings musste ich auch zweierlei feststellen.

      Zunächst einmal bemerkte ich recht schnell das mir so richtig der Anwendungsfall für mein neues mobiles Device fehlte. Klar Einkaufslisten, Wikipedia und Maps, dann noch ein paar Spiele, das ist alles sehr nett, aber so wie ich surfe helfen mir weder Wildfire noch iPhone. Vielleicht werde ich noch mehr Anwendungsfälle entdecken abgesehen von Twitter und Co.

      Deswegen bin ich auch zweitens gottsfroh das ich mir kein iPhone geholt habe. Das Gerät ist toll, keine Frage und vielleicht erweitert die schiere Pracht eines iPhones auch die Bandbreite meiner Anwendungen aber zum üben wie Smartphones sich so in mein Leben integrieren bin ich mit der wesentlich günstigeren Variante mehr als zufrieden.

      Momentan bin ich ziemlich zweigespalten.

      Einerseits halte ich das Gerät alle 30 Sekunden in der Hand und spiele an irgendwas rum, andererseits wüsste ich jetzt nichts bei dem ich sagen würde: Genau darauf habe ich gewartet.

      Ich werde Euch in den nächsten Monaten sicherlich noch weiterhin mit den Leiden eines Android-Elevens erfreuen.

      Eine Applikationsempfehlung an alle Mitverblendeten: Out of Milk. Die für mich bislang angenehmste Einkaufsliste, Speisekammerverwaltung und To-Do List auf Android.

      Liebe Vogonen, ich hoffe ich habt alle trockene Füsse und eben solchen Humor behalten und ich freue mich wie ein kleines Kind auf die nächste Folge.

    6. Taunide

      Heeey der Gibbon is wieder da… 😀

      Ich kann nur wiederholen was ich schon auf Twitter geschrieben hatte.. die 42 und die 43 Haben mir meine Fahrt nach Wien dermassen versüsst das ich fasst schon bedauert habe als schließlich die grauen Lichter der Großstadt vor meinen Augen auftauchten..

      So eine Fahrt durch verschneite Deutschland wird durch die Vogonen doch erst richtig schön. Zum Glück blieben mir pirattes Abenteuer erspart.

      Zurück aus Wien fand ich mein HTC Wildfire mit Android zuhause vor und konnte mit der Hilfe einiger Vogonenhörer schon etliche Perlen für das Gerät entdecken, allerdings musste ich auch zweierlei feststellen.

      Zunächst einmal bemerkte ich recht schnell das mir so richtig der Anwendungsfall für mein neues mobiles Device fehlte. Klar Einkaufslisten, Wikipedia und Maps, dann noch ein paar Spiele, das ist alles sehr nett, aber so wie ich surfe helfen mir weder Wildfire noch iPhone. Vielleicht werde ich noch mehr Anwendungsfälle entdecken abgesehen von Twitter und Co.

      Deswegen bin ich auch zweitens gottsfroh das ich mir kein iPhone geholt habe. Das Gerät ist toll, keine Frage und vielleicht erweitert die schiere Pracht eines iPhones auch die Bandbreite meiner Anwendungen aber zum üben wie Smartphones sich so in mein Leben integrieren bin ich mit der wesentlich günstigeren Variante mehr als zufrieden.

      Momentan bin ich ziemlich zweigespalten.

      Einerseits halte ich das Gerät alle 30 Sekunden in der Hand und spiele an irgendwas rum, andererseits wüsste ich jetzt nichts bei dem ich sagen würde: Genau darauf habe ich gewartet.

      Ich werde Euch in den nächsten Monaten sicherlich noch weiterhin mit den Leiden eines Android-Elevens erfreuen.

      Eine Applikationsempfehlung an alle Mitverblendeten: Out of Milk. Die für mich bislang angenehmste Einkaufsliste, Speisekammerverwaltung und To-Do List auf Android.

      Liebe Vogonen, ich hoffe ich habt alle trockene Füsse und eben solchen Humor behalten und ich freue mich wie ein kleines Kind auf die nächste Folge.

    7. TerA

      Hallo Ihr.

      Ich bin orthodoxen Glaubens (zumindest auf dem (Kirchen)Papier) und muss dem Herrn Diplom-Theologen mal (heftig) widersprechen. 🙂

      1. Die orthodoxe Kirche ist keine „Abspaltung“ der katholischen Kirche sondern ist mehr oder weniger gleichzeitig mit dieser groß geworden. Im Jahre 330 wurde Byzanz neben Rom zur zweiten Hauptstadt des römischen Reiches ausgerufen und dieses wurde zweigeteilt (West/Oströmische Reich). Die Christen im oströmischen Reich sahen den Patriarchen in Byzanz als Ihr geistliches Oberhaupt an, die weströmischen Reich den Papst in Rom. Im Jahre 1054 kam es dann zum Bruch zwischen diesen, in der Zwischenzeit sich auseinander gelebten, Instanzen der EINEN Kirche (wer braucht schon himmlische Macht wenn er diese auf Erden inne haben kann 😉 ). Irgendwann später bekämpften die sich sogar ziemlich real als die Römische Kirche mit Ihren Kreuzritter Konstantinopel(Byzanz) Angriff.

      2. Die russisch-orthodoxe Kirche FEIERT Weihnachten 14 Tage später (wie auch die meisten anderen Feiertage (Ostern ist eine Ausnahme da immer neu berechnet) ). Der Grund ist sehr banal. Während das westliche Christentum Ihre Feiertage der Gregorianischen Kalenderreform angepasst hat, entschied sich das östliche Christentum dazu Ihre Feiertage weiterhin nach dem ursprünglichen Julianischen Kalender zu feiern.

      Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert übrigens „fast“ alle Feste nach dem Gregorianischen Kalender. Bis auf Ostern, das feiern auch die nach dem Julianischen Kalender:)

      So… und das alles von einem Agnostiker wie mir 😉

      CU TerA

    8. TerA

      Hallo Ihr.

      Ich bin orthodoxen Glaubens (zumindest auf dem (Kirchen)Papier) und muss dem Herrn Diplom-Theologen mal (heftig) widersprechen. 🙂

      1. Die orthodoxe Kirche ist keine „Abspaltung“ der katholischen Kirche sondern ist mehr oder weniger gleichzeitig mit dieser groß geworden. Im Jahre 330 wurde Byzanz neben Rom zur zweiten Hauptstadt des römischen Reiches ausgerufen und dieses wurde zweigeteilt (West/Oströmische Reich). Die Christen im oströmischen Reich sahen den Patriarchen in Byzanz als Ihr geistliches Oberhaupt an, die weströmischen Reich den Papst in Rom. Im Jahre 1054 kam es dann zum Bruch zwischen diesen, in der Zwischenzeit sich auseinander gelebten, Instanzen der EINEN Kirche (wer braucht schon himmlische Macht wenn er diese auf Erden inne haben kann 😉 ). Irgendwann später bekämpften die sich sogar ziemlich real als die Römische Kirche mit Ihren Kreuzritter Konstantinopel(Byzanz) Angriff.

      2. Die russisch-orthodoxe Kirche FEIERT Weihnachten 14 Tage später (wie auch die meisten anderen Feiertage (Ostern ist eine Ausnahme da immer neu berechnet) ). Der Grund ist sehr banal. Während das westliche Christentum Ihre Feiertage der Gregorianischen Kalenderreform angepasst hat, entschied sich das östliche Christentum dazu Ihre Feiertage weiterhin nach dem ursprünglichen Julianischen Kalender zu feiern.

      Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert übrigens „fast“ alle Feste nach dem Gregorianischen Kalender. Bis auf Ostern, das feiern auch die nach dem Julianischen Kalender:)

      So… und das alles von einem Agnostiker wie mir 😉

      CU TerA

    9. Johannes

      Hallo TerA,

      ich will keine neue Diskussion eröffnen, alla „War der Geldbeutel Jesu nun sein Eigentum, oder war er es nicht?“ 😉 Aber eine kleine Antwort auf dein Post sei mir gegönnt:

      Ad1: Wie im Deep Thought schon angedeutet, kann man von „katholischer“ Kirche (konfessionell verstanden) ja überhaupt erst ab den ersten Trennungserscheinungen sprechen. Zuvor war es einfach die eine, heilige, ökumenische Kirche, egal ob in Rom oder dem damaligen Byzanz. Allerdings war es mit nichten so, dass sich beide Kirchen einfach so parallel entwickelt hätten (also ohne Überschneidungspunkte). Die Konzilsgeschichte spricht da eine ganz andere Sprache. Bis zum sog. morgendländischen Schisma 1054 nahm man nämlich gemeinsam an diesen Bischofsversammlungen teil und verabschiedete gemeinsam entsprechende Konzilsdekrete, an die man sich hier wie dort gebunden fühlte. Ab Ende des 8. Jht.s allerdings nahmen die byzantinischen Delegationen dann aber immer seltener daran teil, bis sie schließlich ganz fern blieben.
      Es ist ganz richtig, dass es – wie du ausführst – keine theologischen Gründe für die Trennung gab, sondern einzig machtpolitische.

      Ad2: Ich hätte genauer sein müssen, habe das aber wegen der Zeit einfach unterschlagen! Mea culpa! Deswegen hier kurz zur Erklärung. Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert am 06.01. das sog. Fest der „Theophanie“ und NICHT Weihnachten. Das „Christfest“ feiert auch sie am 25.12. Einzig das Datum von Ostern wird hier nach dem Julianischen Kalender berechnet.

      Allerdings hast du Recht, dass die russische-orthodoxe Kirche Weihnachten tatsächlich erst zwei Wochen später feiert, weil dort um 1924 rum der NEO-Julianische-Kalender eingeführt wurde. Wie es bei Kirchens so ist, führte das übrigens ebenfalls zu Abspaltungen, nämlich der sog. „Altkalendarier“.

      Geschichte ist manchmal sehr ironisch… fast schon zynisch!

      Vielen Dank für das genaue Zuhören und Richtigstellen 🙂
      Johannes

    10. Johannes

      Hallo TerA,

      ich will keine neue Diskussion eröffnen, alla „War der Geldbeutel Jesu nun sein Eigentum, oder war er es nicht?“ 😉 Aber eine kleine Antwort auf dein Post sei mir gegönnt:

      Ad1: Wie im Deep Thought schon angedeutet, kann man von „katholischer“ Kirche (konfessionell verstanden) ja überhaupt erst ab den ersten Trennungserscheinungen sprechen. Zuvor war es einfach die eine, heilige, ökumenische Kirche, egal ob in Rom oder dem damaligen Byzanz. Allerdings war es mit nichten so, dass sich beide Kirchen einfach so parallel entwickelt hätten (also ohne Überschneidungspunkte). Die Konzilsgeschichte spricht da eine ganz andere Sprache. Bis zum sog. morgendländischen Schisma 1054 nahm man nämlich gemeinsam an diesen Bischofsversammlungen teil und verabschiedete gemeinsam entsprechende Konzilsdekrete, an die man sich hier wie dort gebunden fühlte. Ab Ende des 8. Jht.s allerdings nahmen die byzantinischen Delegationen dann aber immer seltener daran teil, bis sie schließlich ganz fern blieben.
      Es ist ganz richtig, dass es – wie du ausführst – keine theologischen Gründe für die Trennung gab, sondern einzig machtpolitische.

      Ad2: Ich hätte genauer sein müssen, habe das aber wegen der Zeit einfach unterschlagen! Mea culpa! Deswegen hier kurz zur Erklärung. Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert am 06.01. das sog. Fest der „Theophanie“ und NICHT Weihnachten. Das „Christfest“ feiert auch sie am 25.12. Einzig das Datum von Ostern wird hier nach dem Julianischen Kalender berechnet.

      Allerdings hast du Recht, dass die russische-orthodoxe Kirche Weihnachten tatsächlich erst zwei Wochen später feiert, weil dort um 1924 rum der NEO-Julianische-Kalender eingeführt wurde. Wie es bei Kirchens so ist, führte das übrigens ebenfalls zu Abspaltungen, nämlich der sog. „Altkalendarier“.

      Geschichte ist manchmal sehr ironisch… fast schon zynisch!

      Vielen Dank für das genaue Zuhören und Richtigstellen 🙂
      Johannes

    11. Tim Neuschwinger

      Hörer 100!

    12. mo

      höre 2023 🙂

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