Juni 12 2009

Folge 20: Die drei Vogonen und die Elektrosmog-Bienen

Sieben Tage, drei Vogonen

Monkey Island kommt wieder…
Der Terminator will nur noch virtuelle Lernbücher
Nokia: Elektrosmog soll Handy-Akkus aufladen
Tetris wird 25
Apples WWDC Keynote:

  • Neue MacBook Pros
  • Mac Os X Snow Leopard
  • iPhone Os 3
  • iPhone 3GS

42 Sekunden

Das Blender-Team hat eine neue Version der 3D-Rendering-Software Blender herausgebracht, welche eine beeindruckende Anzahl neuer Features aufweist.

Google hat eine Liste der von ihm beobachteten Top-10-Malware-Sites der vergangenen zwei Monate veröffentlicht. Dabei leiten beispielsweise legitime, aber gehackte Webseiten Besucher auf diese Sites um, wo deren PCs mit Schädlingen infiziert werden sollen. Kriminelle nutzen dazu unter anderem Exploits für den Internet Explorer, Firefox und QuickTime.

Googles experimenteller Suchdienst Squared geht online. Anders als die gewöhnliche Google-Suche besteht das präsentierte Ergebnis nicht aus einer Linkliste, sondern aus einer Tabelle. Sucht man zum Beispiel nach Feiertag, bekommt man eine Tabelle mit verschiedenen Feiertagen und deren Erklärung gezeigt. Die Daten nimmt Google Square anders als Wolfram Alpha aus dem Netz und keinem gepflegten Datenbestand. Man kann Squares, also Suchergebnisse, selbst erweitern und speichern.

Nach fünf Monaten Arbeit hat das Amarok-Team die KDE-Audioanwendung Amarok 2.1, Codename »Let There Be Light«, veröffentlicht. [1]

Die Entwickler von Cedega, einer Anwendung zum Ausführen einer Reihe aktueller Windows-Spiele unter Linux, haben eine neue Version veröffentlicht und unterstützen erstmals auch die neue Version der Sims-Reihe.

Deep Thought

Informationen Rund um die Distrubition Ubuntu Studio. Unser Gast Heiko stellt Ubuntu Studio und interessante Programme dafür vor.

Deutsche Wiki Seite auf der auch die Installation erklärt wird
wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Studio

Links:
ubuntustudio.org
winehq.org
Microsoft Office 2007 mit Wine installieren
Windows Programme unter Linux

Brainsturm

Thema des Gedankensturms ist diesmal die Online-Auktions-Plattform Ebay. Die Vogonen diskutieren über die Entwicklung, Best of Schnäppchen, Erfahrungen und noch einiges mehr.
Passend zum Brainsturm: “WISO-Dokumentation: Die Ebay-Falle” in der ZDF-Mediathek

Mac – Janitor of Tales

Mac ist verschollen – müssen wir uns Sorg… einen neuen Hausmeister suchen?

Retro-Trip

Mini-RetroTrip: Götz als “Stimme” in Baphomets Fluch 2.5

Götz, Wolfgang und Pfitz reden über Ihre eigenen Erfahrungen mit Print-Computermagazinen in der guten, alten Zeit….und heutzutage…
Als Jubiläums-Schmankerl gibts ein Interview mt Boris Schneider-Johne (Doc Bobo), der mit Heinrich Lenhardt zusammen die Magazine PowerPlay und PC-Player leitete.

Links:
Kultboy.com – Infos zu alten Computer Magazinen und vieles mehr
dreisechzig.net – Blog von Boris Schneider Johne
lehnhardt.net – Veteranen Podcast

Der pangalastische Zocktipp

Da wir diesmal eh eine sehr lange Folge haben entfällt der Zocktipp.

Marvins Tagebuch

Götz versteht nicht, warum er bei der Softwareaktualisierung x-Mal sein Admin-Passwort eingeben muss.

Tipp-O-Matik

  • Pfitz: iPhone Game Topple 2 / Bonus Tip (Mac Tetris Clone): Quinn
  • Wolfgang: Fototv.de
  • Götz: Recuva (pronounced “recover”) is a freeware Windows utility to restore files that have been accidentally deleted from your computer. This includes files emptied from the Recycle bin as well as images and other files that have been deleted by user error from digital camera memory cards or MP3 players. It will even bring back files that have been deleted by bugs, crashes and viruses!

Rohrpost

Vielen Dank fur die vielen Bewertungen im iTunes Store. Macht weiter so!

  • Syntax1970

    Hallo Leute!

    Ich lade gerade die neueste Folge runter. Fast 4 (!!) Stunden!! Ich bin bereits jetzt hellauf begeistert!!

    LG
    Syntax1970

  • van

    4 Stunden Podcast, ihr habt sie doch nicht mehr alle 😉

    ich bin stolz auf euch !!

  • finde euch super; einer meiner lieblingspodcasts; habe zum elektrosmog noch ein par infos:

    ich weiss selber nicht, was ich glauben soll und was nicht, aber ich glaube, dass natelstrahlung eher erwärmend wirkt, denn auch ich bekomme extrem schnell einen heissen kopf mit schnurlostelefonen und natels; mit “normalen” telefonen nicht! ob das nun schädlich ist, ist fraglich…

    grafiken von einer rel. modernen und unabhängigen studie habe ich hier verlinkt:

    1. an welchem ort gibt es wie viel strahlung: http://files.getdropbox.com/u/827073/wo%20wie%20viel%20strahlung.png

    2. wie viel strahlung krieg der durchschnittsschweizer davon ab: http://files.getdropbox.com/u/827073/strahlung%20pro%20durchschnittsmensch.png

    diese 2 grafiken habe ich von folgendem beitrag aus dem schweizer fensehen abfotographiert. Beitrag ist grossteils in hochdeutsch, aber es sind auch schweizerdeutsche teile drin: http://www.sf.tv/videoplayer/embed/d3cb50d8-76c2-40ed-adb3-ebefb1b5b158&live=false

    allgemein; das relativ interessante dossier vom schweizer fernsehen zum thema elektrosmog hier: http://www.sf.tv/sfwissen/dossier.php?docid=10579&navpath=ges

    grüsse aus der schweiz:
    boeggsli

  • bernd

    Zum Thema PayPal Security Key:

    Der PayPal Security Key basiert auf dem “RSA SecurID” Verfahren (http://en.wikipedia.org/wiki/SecurID). Es wird also alle 30sec. ein “Einmalpasswort” geniert, dass danach seine Gültigkeit verliert. Server und Key müssen miteinander gekoppelt sein, damit diese beide den 6stelligen Key für sich ausrechnen können um diesen dann vergleichen zu können.

    Wer sich die 5 Euro für die Hardware sparen mag, der kann sich den Key auch jedesmal per SMS KOSTENFREI zustellen lassen (nur PayPal im Moment) und hat somit auch nicht das Problem den Hardware Key immer bei sich zu tragen.

    Viele Grüße,
    Bernd

  • Gunnar

    Hallo
    Ich höre euch jetzt schon ein paar Folgen lang. Muss sagen: Sehr, sehr unterhaltsam und auch lehrreich. Wenn ich das mal so sagen darf.

    Ich hatte die letzte Unbuntu Version auf meinem iMac von April 2008 installiert. Der Ton war sehr sehr leise. Was habe ich da eventuell falsch gemacht. Ihr habt doch auch Ubuntu/Linux als Zweitbetriebssystem installiert. Oder?

    Danke für die Hilfe

    Gruss
    Gunnar

  • Zik

    Hi!

    Also bei mir war das Alsa Mischpult nicht installiert. Damit kann man die Lautstärke erhöhen.

    Gruß
    Heiko

  • Goetz

    @Gunnar:Ja, das ist auch meine Erfahrung. Den Alsa-Mixer gibt es in einer Terminal-Version (einfach mal im Terminalfenster alsa eingeben und 2x auf die Tab-Taste drücken und sehen was passiert) und mit Gui. Am besten einfachmal in der Synaptic-Paketverwaltung nachschauen. Darübe solltest Du die Lautstärke einstellen können.

  • Pingback: Baphomets Fluch at Notizblog()

  • Gunnar

    Danke für die Hilfe.

    Hmm. Ja, das hatte ich auch probiert. Es hatte leider nichts geholfen. Ich denke jetzt das man einen passenden Soundtreiber installieren muss. Soundchip ist von Realtek. Habe gestern einmal Windows 7 probiert. Der Klang war auch leise. Nach Installation des passenden Realtek Treibers war alles laut genug.

  • Goetz

    Zur Info für alle: Ich habe bei Folge 18 die Links zum Deep Thought in Sachen Design, freie Ressourcen, etc. um ein paar Links zu freien Sounds und GEMA-freien Musik ergänzt.

  • Dirk

    Hallo Vogonen, bin zutiefst enttäuscht über die länge der Ausgabe 20!!!
    Mobile Macs haben 3 h, Bits und so 2×2 h Podcast produziert, ich hätte eine 5h Folge der Vogonen erwartet:-)

    Nein war perfekte länge, da ich hin und zurück zum Krankenhaus (zu besuch) 3.5 h Zeit hatte.

    Finde den Podcast spitze und habe schon viel gelacht.

    Ich hasse Götz dafür, dass er Now Boarding empfohlen hat, mein Zeigefinger schmerzt und ich hoffe dass ich ihn auf Schmerzensgeld verklagen kann…

    Hat mir einige Stunden spass gebrach und viel Lebenszeit verbrannt.

    Nun Noch ein Tipp für einen Deep Thought ein tolles Mediacenter Programm, für alle denen Frontrow nicht genügt.
    Das einrichten kann je nach persönlicher Ordnerstruktur etwas dauern, aber wenn es läuft ist es genial.

    Als link ein screencast von Don McAllister
    http://cdn3.libsyn.com/donmc3/SCO0201-plex-free-960×540-h264-free-540p-OS.mov?nvb=20090612195700&nva=20090613200700&t=02d49e75c73d967dcbbaf

    und eine Fernbedienung fürs iPhone

    http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=287915025&mt=8

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk aus London

  • Taunide

    Schöne Sendung, das einzige was mich kollosal gestört hat was das Götz, zumindest bei mir) während des Interviews nur über links kam. Ich hab dauernd getestet ob mein Kopfhörer malad war. Kaum war der Interview-Gast dran war alles wieder schön. Da hätte mir eine mono-Variante besser gefallen

  • Goetz

    @Taunide: Keine Ahnung, was da schief gelaufen ist. Werden wir wohl in der nächsten Folge mal live bequatschen. Ich hatte über WireTapStudio eine Spur Mikro und die andere Spur Skype ausgewählt…

  • Whooo. Ganze zwei Bahnfahrten lang…

  • fheusel

    Zum Deep Thought – alles, was als Alleinstellungsmerkmal für Ubuntu Studio genannt wurde, gilt auch für Ubuntu –> Automatischer Codecdownload, 3D Beschleunigung, etc..

    Zum Marvin – Softwareupdate einfach als Admin-User starten.. entweder über das Konsolentool
    su adminuser
    sudo softwareupdate -i -a

    oder das Gui-Programm:
    su adminuser
    sudo /System/Library/CoreServices/Software Update.app/Contents/MacOS/Software Update

  • Georg

    Hi Ho!
    Bezüglich des “windenden” MacBook’s bei Internetseiten mit Flash mist, gibt’s ein kleines feines PlugIn (kein Inputmanager) für Safari was sich ClickToFlash nennt!
    http://github.com/rentzsch/clicktoflash/tree/master

  • Hallo liebe Vogonen,

    ich höre nun seit 4-5 Folgen euren Podcast und wollte euch nun etwas Feedback geben.

    Zuerst die sachen die mir gut gefallen:
    -Ihr habt Spaß an der Sache!
    -Blick über den Tellerrand (diesmal Ubuntu, letztesmal die Geschichte mit dem Live Action Rollenspiel)
    -Deep Thoughts grade auch durch die Rechtsthemen (Abzockerei beim letzten mal beispielsweise)

    Nun zu einigen Sachen die mich (grade bei dieser Folge) eher genervt haben:
    -Teilweise zu ausführlich. Ich würde mir manchmal wünschen etwas schneller zum Punkt zu kommen (Beispiel: die Abhandlung der Keynote war doch arg Sprunghaft und unzusammenhängend).
    -Was mich etwas genervt hat war, dass ihr zwar das Windows gebashe in der WWDC Keynote kritisert aber alle paar Minuten selbst nen Windoof Spruch bringt(die einfach objektiv nicht mehr stimmen). Grade dies Kopier-Argument halte ich für völligen quatsch. Ich finde das runtermachen von anderen OSsen hat weder Apple noch ein Mac (zentrierter) Podcast nötig.(zumindest nicht mehr).

    So, vielen dank für eure Mühen und diesen Podcast der auf jedenfall in meinem iTunes erhalten bleiben wird. Macht weiter so!

    Grüße
    Basti

  • Gunnar

    Hmmm, man kann sich doch als Admin einloggen und dann die Updates installieren. Und dann wieder als normalen Benutzer einloggen. Also ich komme damit gut zurecht. Kann die Schwierigkeiten nicht ganz nachvollziehen.

  • Goetz

    @Basti:
    Danke für die konstruktive Kritik – ich gebe Dir da auch teilweise Recht. Wir werden bei der nächsten Rohrpost mal über die Kritikpunkte sprechen.

  • Goetz

    @Gunnar:
    Schon klar, dass das geht. Meine Arbeitsumgebung ist so zugekleistert und arrangiert mit Fenstern, laufenden Anwendungen (auch VMWare, in der widerrum Anwendungen laufen), da logge ich mich nicht als Admin um und beende meine User-Session. FHeusel’s Methode über das Terminal ist aber ein guter Tipp, auf den ich als alter Linux-Mann natürlich auch selber hätte kommen können. Es hat mich einfach gestört, dass ich bei so einem durchdachten OS 10 x hintereinander mein Admin-Passwort eingeben muss.

    Danke für Dein Feedback!

  • Gunnar

    Hmmm. Ok. Das soviele Fenster aufsind und das du dich nicht gerne ausloggst wusste ich nicht. Dann kann ich es schon nachvollziehen.

    Macht weiter so. :o)

  • wayne

    Hallo,
    ich muss euch sehr loben.
    der podcast ist echt sehr gut. da stimmt einfach alles.

    wenn ihr über themen wie internet abzocke oder elektrosmog redet, ist das echt immer gut.

    das gefällt mir.

    mit dem elektrosmog ist das so ne sache.
    ich denke, es ist von mensch zu mensch auch sehr unterschiedlich, wie man auf strahlung reagiert.

    aber in einem ding, sind wir alle einer meinung; gesundheitsfördernd ist elektrosmog nicht.

    ich versuche bei mir zuhause auch möglichst viel zu vermeiden. habe keine wlan in betrieb und handy wird auch abgeschaltet, wenn ich es nicht erreichbar sein muss.

    vielen dank für den podcast

  • Nun muss ich nach langer Kommentar-Abstinenz auch mal meinen Senf zu den Machwerken der Vogonenheit hier herumkleckern.

    Das ist ja wohl unerhört!

    Da denkt man, man hätte sein über Jahre entwickeltes Höchstmaß an Podcastkonsum einigermaßen eingependelt, schon taucht Euer Podcast auf der Bühne der Schnellebigkeit auf. Unglaublich 🙂 So einen gelungenen Start für sein Projekt wünscht sich wohl jedes Podcast-Team!

    “Die Drei Vogonen” hat sich schon mit der ersten Folge direkt zu meinen absoluten Lieblingspodcasts gemausert. Es sind Podcasts wie diese, die jene Bedeutung klassischer Medien wie z.B. Radio und Fernsehen langsam schwinden lassen. Ich habe Informationen aus den verschiedensten Gebieten selten unterhaltsamer präsentiert bekommen!

    Die immer weiter länger werdenden Folgen stillen zudem meinen Hunger nach langen und ausführlichen Podcasts.

    Meine Güte.

    Was fasel ich mich hier um Kopf und Kragen.

    Kurz gesagt: Einer der besten, deutschen, technikbezogenen Podcasts!

    Liebe Grüße vom Spielecast

    Benjamin

  • Bernd

    Zum Thema Strahlenbelastung: Ich selbst nutze das WLAN erst seit ich das MacBook und ein WLAN Handy habe. Hierbei ist meine Fritzbox aber so eingestellt, dass das WLAN zu Zeiten in denen ich sicher nicht ins Netz möchte ausgeschaltet bleibt (Nachts z.B.)
    Sonst ist bei mir in der Wohnung alles verkabelt. Jedes Zimmer hat zwei RJ-45 Dosen die am Patchfeld in Zählerkasten enden. Von der SAT-Anlage gehen auch jeweils zwei Kabel in alle Zimmer, die Kinder werden ja mal größer und wollen auch mal fernsehen…
    Ob die Strahlenbelastung durch WLAN oder Handy oder wasauchimmer nun schädlich ist oder nicht möchte ich an dieser Stelle nicht in Frage stellen, aber die Angst davor trägt sonderbare Blüten. Schaut mal im Netz nach “Netzfreischaltern”. Sowas habe ich mal bei einem “Strahlungsphobiker” installieren dürfen. Dieses Gerät trennt nach den Abschalten des letzten Verbrauchers (Gerätes) im Netz die Stromleitung komplett mechanisch vom Netz damit keine elektrischen/elektromagnetischen Felder mehr entstehen können. Es liegt dann nur noch eine ganz geringe Gleichspannung – bei der k(l)eine Felder entstehen – an, um zu messen ob der Verbraucher wieder eingeschaltet wird. Dafür wird das Netz dann automatisch wieder aufgeschaltet. Einsatzzweck dafür sind vorzugsweise Schlaf- und/oder Kinderzimmer. Ich stell mir gerade vor, wie das dann bei meinem Wasserbett wäre 😀 Wasserbett ist aber ein gaaanz anderes Thema von wegen Wasserader und so.
    Zurück zur Strahlung und den von Euch angesprochenen Devolos und warum die “gefährlicher” als ein Radiowecker sind: Die normale Netzspannung hat eine Frequenz von 50Hz was für die Übertragung von Nutzdaten seeehr zäh wäre. Die Berechnung der Datenrate überlasse ich jetzt aber hier Mathematikern oder Physikern bzw Elektroingenieuren. Aus diesem Grund wird eine Hochfrequenz auf die Netzleitung aufmoduliert die die Nutzdaten transportieren kann (Stichwort: Oberwellen). Hochfrequenzen haben die Eigenart ihre Kupferleitung ganz gerne zu verlassen. Am liebsten über die ganze Länge. Dieser Effekt wird bei Antennen genutzt. Das Kupfernetz in Eurem Haus das zur Stromversorgung dient ist so also nichts anderes als eine ziemlich mächtige Antenne über die die Strahlung überall hin verteilt wird. Für EM-Empfindsame Menschen ein Horror. Die Frequenz dieser Geräte liegt bei ca. 2,4 GHz. In diesem Bereich ist auch das normale WLAN angesiedelt. Aber nicht nur das WLAN, dazu gleich mehr. Da WLAN und Devolo im gleichen Frequenzbereich liegen kommt es zeitweise zu Störungen wie langsamerer Durchsatz ober Verbindungsabbrüche. Diese können aber durch noch eine ganze Reihe anderer Geräte hervorgerufen werden. Schaut dazu einfach mal bei z.B. Conrad.de nach 2,4 GHz. Nun sind Geräte wie Funkkameras nicht die soo großen Störer. Extrem ist ein Haushaltsgerät. Die Microwelle. Die “sendet” ebenfalls bei 2,4 GHz. Testet selbst aus wie stark diese Störungen sind. Nutzt mal die Monitorfunktion eures Routers und schaut Euch mal die Störeinflüsse bei ein- und bei ausgeschalteter Microwelle an. Ich hab eine Fritzbox 7270 die diese Funktion unterstützt. Seit dem Test läuft die Microwelle nur noch äußerst selten und ich bin (berufsbedingt) nicht ängstlich vor Eletromagnetischer Strahlung…

    Nochmal kurz was zum Podcast: Ihr habt jetzt viel Lob für die Länge, die Qualität und so weiter bekommen. Dem möchte ich mich einfach anschliessen und als Hörer der ersten Stunde auch noch anmerken, dass ihr Euch immer weiter verbessert. Wenn ich nur an die Tonqualität der ersten paar Folgen zurückdenke 😀 Das ist das Problem mit einem zu linken Götz schon fast pillepalle. Ich kann das Problem von Taunide aber auch nachvollziehen, da ich Podcasts meisten auch nur mit einem Ohr höre weil auf der Arbeit mit zwei Stöpseln (einer pro Ohr) hören bei den Chefs nicht gut ankommt 😉

  • Bernd

    Boa, jetzt bilde ich mir echt was drauf ein, dass ausgerechnet ICH den Götz dazu gebracht haben soll mit einem Wegbegleiter meiner Jugend ein Interview zu führen. Um so toller, dass er sogar Lust und Zeit dazu hatte. Es war super kurzweilig Euch beiden zuzuhören und dafür das das Gespräch nicht vorbereitet war super geführt. Ganz dickes Lob. Ich hätte noch Stunden weiter hören können. Die Skype-Verbindung von Boris war erstaunlich stabil. Es waren keine Aussetzer zu hören wie das normalerweise bei Skype vorkommt. Blöd ist nur das Boris nur auf dem linken Kanal zu hören war (das Kabel von meinem linken Ohrknopf hat eine Unterbrechung) 🙁

    Inspiriert von diesem Interview habe ich beschlossen Euch für das nächste Pfitzquitz eine wertvolle Spende zukommen zu lassen. Zufällig bin ich in Besitz einer wertvollen und sehr gut erhaltenen Erstausgabe der PC-Player vom Januar 1993 die ich Euch gerne als Preis zur Verfügung stellen möchte. Nun bin ich auch promt bei meinem alten Herren auf dem Speicher rumgekrochen und hab die Schuber mit den Jahrgängen 1/93 bis 12/97 auf anhieb gefunden – vollständig. Mit Ausnahme der Erstausgabe :/ Die war nicht mehr dabei 🙁 Sollte ich die jetzt zeitnah doch noch finden, setze ich mich mit Euch in Verbindung.

  • Goetz

    @Bernd:
    Danke fürs Lob – das mit der Erstausgabe, ist natürlich kein schlechter Preis, da mache ich beim PfitzQuitz auch noch mit… 🙂

  • Bernd

    Ich hab mir hier schon einen Wolf gesucht, bin aber bisher nicht fündig geworden. Da heute besch…. Wetter ist wäre das mal ein guter Grund den Keller aufzuräumen 😉

  • Timo

    Hi!

    Kleiner Vorschlag zu Götz’ Marvin mit der Software-Aktualisierung:
    Ich habe es selbst noch nicht getestet, aber eigentlich sollte es mit einem kleinen shell-Skript kein Problem sein, die Software-Aktualisierung mit Admin-Rechten zu starten, etwa

    “sudo open /System/Library/CoreServices/Software Update.app”.

    Theoretisch dürftest Du dann einmal wegen sudo nach Deinem Passwort gefragt werden und u.U noch einmal für die Installationen. Vielleicht fällt das zweite sogar weg, weil Du ja praktisch als root arbeitest. Allerdings könnte es sein, dass du dafür erst einmal den Benutzer root überhaupt freischalten musst (über das Dienstprogramm Verzeichnisdienste) , da er standardmäßig in MacOS X gesperrt ist.
    Wie gesagt, spreche nur aus Theorie, sollte aber eigentlich so funktionieren.

    Ciao!


    Timo

  • Zik
  • Zu den Plänen in Kalifornien digitale Schulbücher einzuführen gab es ja die Frage zu Lehrmittelfreiheit: diese gilt in dem meisten US Bundesstaaten. Wer einmal die Bücher aus diesem Pool hat nutzen dürfen wird sich sicher über die Idee der digitalen Bücher freuen. Es ist nicht nur dass diese Bücher in den langen Nutzungsperioden nicht inhaltlich erneuert werden, sonder man darf in solchen Büchern nichts unterstreichen, markern oder was immer. Genau die Dinge die Wolfgang angesprochen hat die er in Druckwerken gerne machen möchte. Wenn ich schon mit den Büchern nicht so arbeiten kann wie ich das möchte (ich bin auch ein grosser Fan von Notizen in einem Lehrbuch) dann können die auch digital sein und damit hoffentlich inhaltlich immer auf dem neusten Stand.

    Von der Folge 20 habe ich erst knapp 100 Minuten durch, aber ich freue mich schon auf den Rest…

  • Taunide

    So jetzt hab ich tatsächlich mal im Twitter nachgeschaut ob sich eine neue Folge ankündigt und jetzt hoffe ich darauf das sie vor meinem Feierabend online kommt und ich ein ganzes Wochenende zum hören habe. So schräg muss man aber auch mal sein… ich hab gerade wieder bei Folge 1 angefangen weil sich guter Content so schnell weghört… Auf Jungs träufelt unsere Hörnerven mit Eurem süssen Gift voll…

  • Pingback: Digitales Grundrauschen / DG #2 – Tohuwabohu in Dengland …()

  • Andreas

    Die knapp 4 Stunden haben mich lange leider ziemlich abgeschreckt, genau diese Folge zu hören. Was schade war, weil allein das Boris-Schneider-Interview war's wert, das ganze zu hören. (Hab jetzt aber 3 Tage jeweils ziemlich lange beim Pendeln in Ohr gehabt).

    Zur Admin-Tätigkeit unter OS X aber jetzt auch nach Monaten etwas: Das “darf den Computer verwalten” ist technisch kaum mehr als ein Eintrag für den Nutzer in der sudoers-Datei. Das heisst, dass für Dinge, die Root-Rechte erfordern, immer noch das Passwort abgefragt wird; auf dem Terminal ist das Äquivalent dazu, “sudo <Kommando>” zu tippen. Wird das Passwort nicht oder falsch eingegeben, dann hat der Nutzer genauso wenig Root-Rechte wie jeder andere Nutzer.

    Wie gewünscht, wird ein erfolgreich eingegebenes Passwort dann auch eine Zeit lang gemerkt – man muss also nicht für jedes einzelne Ding das Passwort eingeben. Der Nachteil davon ist aber natürlich auch, dass ein Nutzer, der Verwaltungsrechte hat, auch aus versehen viel Unsinn anstellen kann – denn wenn er das Passwort eingibt, dann gilt das auch. Vielleicht wäre deshalb dieser Tip interessant für euch:

    http://www.macgeekery.com/tips/customization/cr

    Dort wird eine “Power Users”-Gruppe angelegt, die mehr darf als normale Nutzer, aber weniger darf als ein Admin – vor allem darf so ein Power User keine anderen Nutzer erzeugen, etc.